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Falsches Licht
 
 

Bei den Orchideen ist es sehr schwer festzustellen, ob Lichtmangel oder Stickstoffüberschuss vorliegt; denn die Erscheinungsformen sind sehr ähnlich: z.B. dunkelgrüne und weiche Blätter, überlanger und schwächlicher Triebwuchs, schwache Wurzelbildung und gestörte Blütenbildung.

Zu wenig Licht bedeutet auch Reduktion des Stoffwechsels, was wiederum eine Empfindlichkeit gegen zu viel Wasser und Dünger zufolge hat. Dadurch werden die Pflanzen anfällig für Wurzelfäule und Blütenflecken.

Die Sorge, das die Orchideen als Tropenpflanzen zu wenig Licht bekommen, stellt sich vor allem in den mittleren breiten der Erde im Winter. Eine Zusatzbelichtung in dieser Zeit ist bei Gewächshauskultur jedoch aus ökonomischen Gründen nicht empfehlenswert und bei Einhaltung entsprechender Pflegevorschriften (z.B. niedrige Temperaturen, zurückhaltendes Gießen, wenig Düngen) auch nicht notwendig. Die Orchideen sind diesbezüglich sehr anpassungsfähig.

Zu viel Licht (in verbindung mit zuviel Wärme) bekommt den Orchideen jedoch sehr schlecht. Allerdings kann man dagegen Schattierungsmaßnahmen vornehmen.

Die Folge von Lichtüberfluss ist zunächst die gelbliche oder rötliche Verfärbung der Blätter. Ein weiteres Stadium führt über die Bildung von Brennflecken (dunkelbraunes Zentrum mit weißlichem Rand) bis zum völligen absterben der Blätter.

 
 
   
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