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Viruskrankheiten
 
 

Bei den Orchideen kommen vor allem Viruskrankheiten durch den Cymbidium-Mosaikvirus und den Odontoglossum-Ringfleckenvirus vor. Doch selbst Spezialisten können aufgrund äußerlicher Symptome allein keine eindeutige Diagnose stellen; nur mit Hilfe eines Elektronenmikroskops lassen sich die Viren Feststellen.

Das Krankheitsbild reicht von Mosaikähnlichen Blattvärverbungen bis zu Mißgestalltungen von Blüten und Trieben. Für den Orchideenliebhaber ist daher nur der vorbeugende Pflanzenschutz interresant.

Die Übertragung der Viren erfolgt im wesentlichen durch den Pflanzensaft viröser Pflanzen entweder direkt beim Schneiden von Pflanzenteilen oder auch indirekt durch saugendes oder beißendes Ungeziefer, wie z.B. durch Blattläuse, Wolläuse oder Schnecken.

Das Desinfizieren von benutztem Wekzeug und die Schädlingsbekämpfung sind die besten Vorbeugungsmittel gegen die Ausbreitung von Viruskrankheiten. Da eine chemische Bekämpfung bis heute noch nicht möglich ist, bleibt beim Feststellen von stark mit Viren befallenen Orchideenpflanzen eigentlich nur ihre vollständige Vernichtung, was am besten durch Verbrennen geschieht.

 
 
   
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